Logo mybloggersclub.com

Annie Dillard über das Schreibleben

Annie Dillard über das Schreibleben
Annie Dillard über das Schreibleben
Anonim

Ich weiß nicht wirklich, wie diese Verwandtschaftsbäume funktionieren, aber Annie Dillard ist meine dritte oder vierte Cousine, zweimal oder etwas entfernt von der Seite meines Vaters. Es genügt zu sagen, dass wir entfernt verwandt sind und beide in Pittsburgh aufgewachsen sind. Aber so nah dran waren wir noch nie.

Bild

Als ich im College Dillards The Writing Life entdeckte, sagte ich zu meinem Vater, einem ehemaligen Highschool-Englischlehrer: Hast du das gelesen? Und er sagte, oh, Annie ist meine Cousine, und ich habe vor Freude gekreischt, deine Cousine? Du warst so still in Bezug auf den Rockstar der Familie. Und er war alles, was bedeutet das? Es war die übliche intergenerationelle Vater-Tochter-Interaktion, er steht auf Shakespeare, nicht auf narrative Sachbücher.

The Writing Life ist eine Nektarschale für alle, die schon immer schreiben wollten. „Nur der Kaffee zählte“, sagt sie. Welcher angehende Romanautor kann das nicht nachvollziehen? Oder: „Heute Morgen, wie an so vielen Morgen, fehlte mir genügend Treibstoff zum Abheben“und „Ich muss aufhören.“„Ich hasse es zu schreiben. Ich würde lieber etwas anderes machen.“Schriftsteller, ist das nicht so ehrlich? Möchten Sie nicht lieber Bus fahren?

Es ist auch ein bisschen unehrlich; Dillard ist so gut, dass selbst wenn sie säumt und keucht und mit ihrem Käfig rüttelt und den Boden des Käfigs kratztFass, das Fass enthält einen ausgefallenen handwerklichen Balsamico-Essig, der im Fass gereift ist und hundert Dollar pro Flasche kostet.

Allerdings ist es tröstlich zu wissen, dass es selbst für sie mehr als ein Kampf ist, zu schreiben. Es ist ein Handwerk. „Ich schreibe weniger ein Buch, als dass ich mich damit aufh alte, als mit einem sterbenden Freund“, schreibt Dillard. Dies ist ein Stick-with-me-Bild. Ich stelle mir vor, dass jedes Schriftstück irgendwann ein Thermometer im Mund hatte. Ich mag die Metapher des Schriftstellers als Kindermädchen und Hospizarbeiterin. Es fängt die sehr reale Halblebendigkeit von Büchern ein.

Beliebtes Thema