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In Zahlen: Eltern, Kinder und Bibliotheken

In Zahlen: Eltern, Kinder und Bibliotheken
In Zahlen: Eltern, Kinder und Bibliotheken
Anonim

Am 1. Mai veröffentlichte das Internet & American Life Project des Pew Research Center einen neuen Bericht über „Eltern, Kinder, Bibliotheken und Lesen“. Und die Neuigkeiten sind ziemlich einfach, alles gesagt: Bibliotheken sind entscheidend für das Leben von Kindern und ihren Eltern. Das ist die große Erkenntnis, aber es wäre kein Pew-Bericht ohne Zahlen, Diagramme und Grafiken! Hier also einige besonders interessante Leckerbissen:

Fast alle Eltern (94 %) sagen, dass Bibliotheken für ihre Kinder wichtig sind, wobei mehr als drei Viertel (79 %) sagen, dass sie „sehr wichtig“sind. Diese Zahlen steigen sogar noch höher für Eltern in Haush alten, die weniger als 50.000 US-Dollar pro Jahr verdienen:

Eltern mit niedrigem Einkommen (Pew Report)

Was nicht wirklich überraschend ist, wenn man bedenkt, dass 81 % aller Eltern sagen, dass Bibliotheken wichtig sind, weil sie Ressourcen anbieten, die zu Hause nicht verfügbar sind. Für Eltern, die es sich nicht leisten können, viel Geld für Bücher auszugeben, sind öffentlich finanzierte Bibliotheken eine großartige Möglichkeit, den Lesestoff ihrer Kinder zu ergänzen und zu erweitern.

Und eigentlich nicht nur die ihrer Kinder. Laut der Studie nutzen Eltern (in diesem Fall alle Einkommensklassen) mit größerer Wahrscheinlichkeit Bibliotheksdienste als andere Erwachsene:

Eltern eher (PewBericht)

Und Eltern bewerten ihre Bibliothekserfahrungen sogar noch häufiger als „sehr positiv“(obwohl 98 % aller Erwachsenen sagen, dass ihre Erfahrungen positiv oder sehr positiv waren):

Bibliothekserfahrung (Pew-Bericht)

Das sind gute Neuigkeiten, denn lesende Eltern erziehen lesende Kinder. Und derzeit zeigt die Studie, dass die Zahlen ermutigend, wenn nicht spektakulär sind. Fünfzig Prozent der Eltern mit Kindern über 12 Jahren lesen beispielsweise ihren Kindern jeden Abend vor:

Kindern vorlesen (Pew Report)

Ich wäre nicht hier bei Book Riot (oder in der Graduiertenschule oder die ganze verdammte Zeit lesen), wenn meine Eltern mir nicht ständig vorgelesen hätten. Obwohl diese Zahlen ziemlich gut aussehen, könnten sie wahrscheinlich höher sein. Hier kommen Bibliotheken ins Spiel. Eltern berichten, dass ihre Bibliotheksnutzung viel stärker zunimmt als Nicht-Eltern, zum Beispiel:

Änderungen in der Bibliotheksnutzung (Pew Report)

So wie es normalerweise der Fall ist, wenn ich einen Pew-Bericht über Bibliotheken gelesen habe, ist meine erste Schlussfolgerung ziemlich einfach: Mehr Geld und Ressourcen für Bibliotheken! Wer ist mit mir?

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